Waltraud Fröhlich verbindet Yoga, Energiearbeit und das bewusste Leben im Rhythmus von Sonne und Mond zu einer Arbeit, die Menschen achtsam in ihre innere Balance begleitet. Ihren Weg begann sie 2006 mit einer kinesiologischen Ausbildung, später folgten Yoga, energetische Berührung und eine wachsende Faszination für solare und lunare Atemtypen.
Heute unterstützt sie Menschen darin, ihre Energie zu harmonisieren, innere Rhythmen wiederzuentdecken und bewusster zu leben. Im Interview gibt Waltraud Fröhlich Einblick in ihre Erfahrungen und Motivation.
Interview mit Waltraud Fröhlich

Fotocredits: Sandra Schönherr Fotografien
Was hat Sie persönlich dazu geführt, Yoga, Energiearbeit und mondbezogene Methoden in Ihre heutige Arbeit zu integrieren?
Im Jahr 2006 habe ich eine kinesiologische Ausbildung gemacht und dann viel bei meiner damaligen Lehre- rin geübt. Das hat mir sehr gutgetan.
Als ich dann mit Yoga anfing, bemerkte ich, dass ich mich auch durch eine einzelne Yogastunde ausgegliche- ner und besser fühlte.
2015 ließ ich mich zur Yogalehrerin ausbilden. Während dieser Ausbildung las ich in einem der Yogabücher vom solaren und lunaren Atemtyp. Dieses Thema hat mich stark fasziniert, sodass ich mehr über Sonne und Mond wissen wollte.
Sie arbeiten neben Yoga auch mit Energiearbeit. Wie würden Sie diesen Ansatz jemandem erklären, der damit noch wenig vertraut ist?
Ich denke, dass wir alle die Ausstrahlung von Menschen wahrnehmen können – also ob Menschen fröhlich, ausgeglichen oder traurig sind. Das ist Energie.
Dann kennt jeder von uns Menschen, bei denen wir uns nach einem Zusammensein besser oder auch aus- gelaugter fühlen. Genau das ist das Gefühl von Energie. Entweder habe ich mehr Energie, fühle mich besser und voller Tatendrang – oder eben nicht.
Indem ich Menschen sanft berühre, kann ich sie dabei unterstützen, ihre eigenen Energiereserven wieder aufzufüllen. Durch eine sanfte Berührung am Kopf kann ich auch helfen, immer wiederkehrende Gedanken- karusselle aufzulösen. Dadurch bekommen meine Kundinnen und Kunden eine neue Sicht auf das Leben, neue Ideen und können neue Entscheidungen treffen.
Ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit ist das Leben im Rhythmus von Sonne und Mond. Wie beeinflussen diese Zyklen Ihrer Erfahrung nach unser Wohlbefinden und den Alltag?
Gerade im Winter, wenn es früher dunkel wird, spüre ich, dass ich abends viel früher müde bin. Dieser Effekt kehrt sich im Sommer um, wenn die Sonne spät untergeht.
Ich denke, dass wir als moderne Menschen – auch durch den Einfluss der künstlichen Beleuchtung – aus diesem grundlegenden Rhythmus herausgefallen sind.
Waltraud Fröhlich: Ein Mondkalender als Begleiter durch die täglichen Rhythmen

Fotocredits: Sandra Schönherr Fotografien
In Ihrem Shop bieten Sie ausgewählte Produkte an. Wie wählen Sie diese aus, und welche Bedeutung haben sie als Ergänzung zu Ihrer Arbeit?
Mit meinem Mondkalender, der als Wochenkalender konzipiert ist, möchte ich wieder auf die Zyklen von Neumond, Vollmond sowie auf den ab- und zunehmenden Mond aufmerksam machen.
Dazu kommen die Mondzeichen, die den Tierkreiszeichen und den vier Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser zugeordnet sind. So bekommt jeder Tag eine spezielle Färbung. Ich empfehle zum Beispiel an einem Tag im Mondzeichen Krebs, also im Wasserelement, sich Zeit für die eigene Familie zu nehmen. Während an Tagen im Löwen, Schützen oder Widder – also im Feuerelement – mehr Aktivität angesagt ist.
Für Innsbruck speziell habe ich die Zeiten von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang recherchiert und im Kalender wöchentlich eingetragen.
Welche Veränderungen oder Rückmeldungen erleben Sie bei Menschen, die regelmäßig mit Ihnen ar- beiten – und gibt es ein besonderes Erlebnis oder einen Erfolg, der Ihnen dabei besonders in Erinnerung geblieben ist?
Bei meinen Yogaschülerinnen bemerke ich, dass sie sich entspannter und wohler in ihrer Haut fühlen. Sie geben mir als Rückmeldung, dass sie durch meine ruhige Art und durch das Yoga insgesamt ruhiger werden.
Eine Klientin, die inzwischen zu meiner Freundin geworden ist, hat durch die regelmäßige Energiearbeit ihr eigenes Leben so transformiert, dass sie diese Art der Energiearbeit nun selbst anbietet. Das freut mich ganz besonders!
Wie möchten Sie Ihre Arbeit in Zukunft weiterentwickeln, und welche Schwerpunkte liegen Ihnen dabei besonders am Herzen?
Auf jeden Fall liegt mir Yoga sehr am Herzen!
Meine Tochter ist seit diesem Sommer auch Yogalehrerin. Das hat mich so sehr gefreut, dass ich für sie ein Yogabuch geschrieben habe.
Darin möchte ich meine Erfahrungen und das Wissen um die solaren und lunaren Atemtypen weitergeben. Das Buch ist eine Überraschung unter dem Christbaum! 🙂
Und wer mag, kann einmal im Monat mit mir Lachyoga machen. Auch das hebt die Frequenz und ist zu- gleich eine wunderbare Atemübung.
Über Waltraud Fröhlich:
Waltraud Fröhlich, geboren 1970 in Tirol, ist Yogalehrerin und Energetikerin. Seit über einem Jahrzehnt begleitet sie Menschen auf ihrem Yogaweg und durch Energiearbeit – mit Achtsamkeit, Wärme und einer tiefen Verbindung zu den Atemtypen.
Ihre eigene Yogareise begann nach vielen Jahren Tai Chi, Tanz und Energiearbeit. Sie lernte bei unterschied- lichen Lehrern und fand dabei ihren ganz persönlichen Stil: intuitiv, kraftvoll aus dem Moment heraus.
Als Mutter zweier Töchter weiß sie, wie wertvoll es ist, sich selbst Räume zu schenken – im Alltag wie auf der Matte. Die Entscheidung ihrer jüngeren Tochter, selbst Yogalehrerin zu werden, inspirierte Waltraud dazu, ein Buch über Yoga zu schreiben.
Mit ihrer gestalterischen Erfahrung bringt sie Form, Klarheit und Schönheit in jede ihrer Publikationen. Sie unterrichtet in Innsbruck und teilt Inspirationen und Materialien auf ihrer Homepage.


