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Mag. Michaela & Mag. Berndt Philipp : Wie YESolution Veränderung direkt erlebbar macht

Mag. Michaela & Mag. Berndt Philipp haben mit YESolution eine Methode entwickelt, die weit über klassisches Coaching hinausgeht und Menschen in direkten Kontakt mit ihren emotionalen Mustern bringt. Aufbauend auf jahrelanger Erfahrung entstand ein Ansatz, der logisch strukturiert ist, aber gleichzeitig Raum für individuelle Prozesse lässt.

Ihr Ziel ist es, Menschen zu befähigen, Stress, Trigger und innere Blockaden selbstständig zu lösen – nicht über den Kopf, sondern über bewusste Körperwahrnehmung und nachhaltige Veränderung im Erleben.

Interview mit Mag. Michaela & Mag. Berndt Philipp

Mag. Michaela & Mag. Berndt Philipp Interview

 

Was hat Sie dazu inspiriert, die Methode YESolution zu entwickeln – und welche persönliche Mission verfolgen Sie damit?

Unsere Inspiration kommt direkt aus unserer langjährigen Coaching-Praxis. Wir haben immer wieder erlebt, dass klassische wie auch energetische Methoden bei emotionalen Themen oft nur begrenzt wirken – sie erklären viel, verändern aber wenig auf Dauer.

Genau deshalb wollten wir etwas schaffen, das Menschen wirklich hilft, ihre emotionalen Muster zu erkennen und zu verändern – nicht nur gedanklich, sondern über das direkte Erleben.

Unsere Mission hinter YESolution:
Wir wollten eine Herangehensweise entwickeln, die praktisch und flexibel zugleich ist:

– Ein klarer, standardisierter Prozess bietet Orientierung.
– Gleichzeitig lässt sich die Methode individuell anpassen, weil jeder Mensch anders fühlt und reagiert.
– Und sie stärkt die Selbstwirksamkeit: Menschen lernen, ihre Emotionen bewusst wahrzunehmen und belastende Muster selbst zu durchbrechen – unabhängig von äußeren Lösungen.

YESolution richtet sich bewusst an geistig gesunde Menschen. Es ist keine Therapie, sondern ein Coaching-Tool, das auch für die Selbstanwendung geeignet ist.

YESolution nutzt einen lösungsorientierten Umgang mit Emotionen und Triggern. Wie funktioniert das – und worin liegt der Unterschied zu klassischem Coaching?

Wir arbeiten mit den körperlichen Empfindungen, die viele zwar spüren, aber selten bewusst einordnen – etwa ein flaues Bauchgefühl, Nackenverspannung oder innere Unruhe. Diese Signale sind der Ausgangspunkt des YESolution-Prozesses.

Dabei werden nicht nur unangenehme Empfindungen gelöst, sondern der Prozess entkoppelt auch den Trigger von der körperlichen Reaktion – ohne lange Gedankenschleifen, ohne Interpretationen und ohne suggestive Techniken. Er ist vollständig nicht-manipulativ und basiert ausschließlich auf den eigenen Impulsen.

YESolution ist keine Therapie, sondern ein geschütztes Coaching-Werkzeug. Die klare Struktur bleibt, doch die Anwendung wird immer individuell angepasst – an Person, Situation und das, was der Körper zeigt.

Kurz gesagt:
YESolution arbeitet nicht über den Kopf, sondern über den Körper – und genau das macht die Veränderung so direkt und wirksam.

Sie bieten sowohl Online-Kurse als auch Live-Coachings und Unternehmenslösungen an. Wie wählen Sie das passende Format für unterschiedliche Zielgruppen aus?

Ob jemand sich eher für einen Online-Kurs, ein Live-Coaching, ein Seminar oder für eine maßgeschneiderte Unternehmenslösung entscheidet, hängt komplett von den individuellen Vorlieben und Zielen ab.

Manche Menschen möchten flexibel bleiben, ihre Lernzeiten selbst bestimmen und Inhalte wiederholen können – für sie ist ein Online-Kurs ideal. Andere brauchen den direkten Austausch, unmittelbares Feedback oder Unterstützung bei emotionalen Feinheiten – dort passt ein Live-Coaching oder ein Seminar viel besser.

Im Unternehmenskontext bleibt YESolution – selbst bei großen Teams – immer ein individueller Prozess. Das heißt: Alle nutzen zwar das gleiche Grundgerüst der Methode, aber jede Person arbeitet an ihren eigenen spezifischen Triggern.

Es gibt also kein Gruppencoaching, bei dem ein Coach mit allen gleichzeitig denselben Prozess durchgeht. Stattdessen teilt das Team nur die gemeinsame Basis, während die eigentliche emotionale Arbeit jede*r für sich macht. So bleibt genügend Raum für die persönlichen Muster und Bedürfnisse eines jeden Einzelnen.

Unser Ziel ist immer, dass jede Person die richtige Mischung aus Selbstständigkeit und Unterstützung bekommt – genau so, wie es für die eigene Entwicklung am sinnvollsten ist.

Auf diese Weise kann jede*r das volle Potenzial von YESolution ausschöpfen.

Mag. Michaela & Mag. Berndt Philipp: Wenn Trigger keine Reaktionen mehr auslösen

Mag. Michaela & Mag. Berndt Philipp YESolution.at

 

In vielen Ihrer Angebote geht es um Stress, Ängste und emotionale Blockaden. Woran erkennen Ihre Klient:innen, dass sie Fortschritte machen – und wie definieren Sie nachhaltigen Erfolg?

Emotionale Belastungen entstehen oft, weil uns immer wieder dieselben Trigger treffen – Auslöser, die automatisch alte, unangenehme Reaktionen aktivieren. Noch bevor wir verstehen, was passiert, zeigt der Körper klare Signale: Spannung, veränderter Atem oder Druckgefühle, Ängste, .…

Diese Wahrnehmungen sind wertvoll, weil sie anzeigen, dass ein Trigger noch wirkt. Erst wenn die körperlichen Dissonanzen verschwinden und Ängste, Unsicherheiten oder emotionale Verletzungen nicht mehr ausgelöst werden, hat sich wirklich etwas verändert.

Ein Beispiel:
Du erhältst unerwartet eine kritische Rückmeldung. Das ist der Trigger. Die typische Reaktion: Verlegenheit, Unsicherheit oder Ärger – verbunden mit flauem Bauch, angespannten Schultern oder schnellem Herzschlag. Diese Kombination nennen wir Dissonanz.

Nachhaltiger Erfolg zeigt sich, wenn du später wieder Kritik bekommst und keine dieser körperlichen oder emotionalen Stressreaktionen mehr auftauchen. Du kannst die Information ruhig aufnehmen, ohne Alarmzustand.

Auch vergangene Erlebnisse, die immer noch belastend wirken, können mit dieser Vorgehensweise so bearbeitet werden, dass die Belastung nicht mehr ausgelöst wird.

Welche Werkzeuge oder Übungen helfen Ihren Klient:innen besonders dabei, emotionale Veränderungsprozesse im Alltag umzusetzen?

Das wichtigste Werkzeug ist die Fähigkeit, einen YESolution-Prozess selbst durchzuführen. Danach braucht es kein großes Programm, sondern nur ein paar einfache Routinen, die im Alltag sofort wirken – allen voran die achtsame Körperwahrnehmung.

Es reicht, wenn man checkt, ob es einem gut bzw. schlecht geht. Unterstützend dabei kann sein, dass man mehrmals am Tag kurz inne hält: beim Aufstehen, vor Meetings oder nach Telefonaten.

Man überprüft, ob ein körperliches Signal da ist – etwa ein flauer Bauch, verspannte Schultern, Druck im Kiefer oder flacher Atem. Ein kurzer „Body-Scan“ von Kopf bis Fuß hilft zusätzlich, Spannungen oder Unruhe schnell zu bemerken.

Taucht ein deutliches Dissonanz-Signal auf, kommt der YESolution-Prozess ins Spiel. Er ist ein kurzer, körperbasierter Ablauf, der die Stressreaktion sofort reduziert und die automatische Trigger-Reaktion unterbricht.

Damit das leicht im Alltag Platz findet, lassen sich diese Mini-Routinen an bestehende Gewohnheiten koppeln – etwa beim Warten auf den Aufzug oder beim Kaffeeholen. So wird YESolution fast automatisch Teil des Tages.

Warum das so gut funktioniert? Der Ansatz braucht keine Geräte und keine langen Trainingspläne – nur achtsame Wahrnehmung und kurze, diskrete Prozesse, die jederzeit anwendbar sind.

Gibt es ein besonders prägendes Erfolgserlebnis oder eine Fallgeschichte, die für Sie zeigt, wie wirkungsvoll YESolution sein kann?

YESolution hat bereits vielen Menschen geholfen – mit ganz unterschiedlichen Auslösern und Themen. Jeder Prozess ist individuell und kann tiefgreifende Veränderungen ermöglichen. Als ein Beispiel möchten wir von Laura erzählen (Name geändert).

Lauras Geschichte: „Die Präsentations-Angst

Laura arbeitet als Projektmanagerin in einem mittelständischen Unternehmen. Seit Jahren kämpfte sie mit starkem Lampenfieber. Jede Einladung zu einer Präsentation – egal ob intern oder vor größerem Publikum – löste sofort körperliche Stresssignale aus: ein flaues Gefühl im Bauch, beschleunigtes Herzklopfen, verspannte Schultern.

Obwohl sie fachlich sehr stark war und sich gründlich vorbereitete, fühlte sie sich im entscheidenden Moment blockiert und musste Vorträge häufig abbrechen oder an Kolleg*innen abgeben.

Wie YESolution ihr half

1. Wahrnehmung
Laura lernte zuerst, die körperlichen Signale sofort zu bemerken. Das bewusste Erkennen von flauem Bauchgefühl oder Schulterverspannungen war der wichtigste erste Schritt.

2. YESolution-Direkt-Prozess
Sobald sie ein Dissonanzsignal bemerkte, führte sie den YESolution-direkt-Prozess durch. Dieser kurze, unauffällige Ablauf wirkte unmittelbar beruhigend – und niemand in ihrer Umgebung bekam etwas davon mit.

3. YESolution-Trigger-Lösungs-Prozess
An einem ruhigen Nachmittag nahm sich Laura Zeit für den Trigger-Lösungs-Prozess. Sie stellte sich die typischen Auslöser ihrer Angst so lebendig wie möglich vor: das Murmeln des Publikums, das helle Bühnenlicht, das Summen der Technik, die Sorge vor einem Gerätedefekt. Für jeden einzelnen Sinneseindruck durchlief sie systematisch den Prozess. Dadurch trennte sie die automatische Stressreaktion von den Auslösern.

Das Ergebnis

Beim nächsten Vortrag spürte Laura zwar noch ein leichtes Kribbeln – aber die bisherigen Körperreaktionen waren kaum noch da. Sie konnte klar, präsent und souverän sprechen, erhielt positives Feedback und bemerkte vor allem eines: Die alte Angst sprang nicht mehr an.

Ihre Entwicklung zeigt sehr deutlich, wie wirksam das Entkoppeln von Triggern durch den YESolution-Direkt- und den Trigger-Lösungs-Prozess sein kann – und wie nachhaltig sich dadurch innere Freiheit zurückgewinnen lässt.

Über Mag. Michaela & Mag. Berndt Philipp:

Manchmal treffen zwei berufliche Welten aufeinander – und genau daraus entsteht etwas Neues. So war es auch bei Michaela und Berndt Philipp.

Zwei Perspektiven, ein gemeinsames Anliegen

Michaela erkannte als Lehrerin früh, dass Lernen weit über Wissen hinausgeht – und dass Stress, emotionale Muster und innere Blockaden oft den Zugang zu Ressourcen verhindern. Ihr Interesse für Neurowissenschaften und körperorientierte Stresslösung entstand aus genau diesen Beobachtungen.

Berndt brachte Erfahrungen aus Wirtschaft, Beratung und Coaching ein. Er sah, wie selbst gut ausgebildete Menschen an automatischen Reaktionen und innerem Druck scheiterten – und wie wichtig es ist, diese Muster bewusst zu verstehen und zu verändern.

Gemeinsam entwickelten sie mit YESolution ein für jeden anwendbares Werkzeug. Es unterstützt Menschen in Beruf und Alltag dabei, mit Stress, Ängsten und anderen belastenden Emotionen bewusster und lösungsorientierter umzugehen – und damit nachhaltige Veränderung zu ermöglichen.

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