Stadtrad Innsbruck – mehr als ein Fahrradverleihsystem: Es steht für Bewegung, Nachhaltigkeit und Freiheit in der Stadt. Wer schnell, flexibel und umweltfreundlich von A nach B kommen möchte, findet hier eine moderne Lösung, die ideal zu einer jungen, aktiven Stadt wie Innsbruck passt.
Ob zur Arbeit, zur Universität Innsbruck, zum Sillpark oder in die Freizeit – mit dem Stadtrad bist du mobil, ohne Stau, ohne Parkplatzsuche und mit einem guten Gewissen für die Umwelt. In diesem Artikel erfährst du alles über die Tarife, die App, die Kooperation mit der Universität Innsbruck, den VVT Regiorad und warum die ersten 30 Minuten kostenlos sind.
Was ist das Stadtrad Innsbruck und wie funktioniert es?

Das Stadtrad Innsbruck ist ein modernes Fahrradverleihsystem, das von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) in Zusammenarbeit mit Nextbike betrieben wird. Es bietet allen Bürgerinnen, Studierenden und Besucherinnen eine einfache Möglichkeit, umweltfreundlich durch die Stadt Innsbruck zu fahren.
Die Nutzung ist denkbar einfach: Über die Nextbike-App oder die IVB-App können Nutzerinnen ihr gewünschtes Fahrrad orten, per App den QR-Code scannen und das Rad freischalten. Nach der Fahrt wird das Rad einfach an einem offiziellen Standort wieder abgestellt. So flexibel, wie das urbane Leben in Tirol selbst.
Wie lade ich die App herunter und registriere mich?
Um das Stadtrad Innsbruck zu nutzen, musst du zuerst die App downloaden – entweder die Nextbike-App oder die IVB-App. Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten. Nach Eingabe der persönlichen Daten erfolgt eine Verifizierung, und schon kann das Rad ausgeliehen werden.
Über dein Kundenkonto hast du stets Überblick über laufende Fahrten, Guthaben, den aktuellen Tarif und offene Rechnungen. Die Nutzung von Stadtrad Innsbruck ist so intuitiv, dass du schon wenige Minuten nach der Registrierung mit deinem ersten Leihrad losfahren kannst.
Welche Tarife bietet das Stadtrad Innsbruck an?
Das Stadtrad Innsbruck bietet sowohl Standardtarife und Vorteilstarife, die dir viele Möglichkeiten bieten. Der Basistarif ist ideal für Gelegenheitsfahrerinnen, während Vielfahrerinnen mit Monatstarif oder Jahresgebühr sparen.
Besonders attraktiv: Die ersten 30 Minuten jeder Fahrt sind kostenlos. Danach gilt: Die erste weitere halbe Stunde kostet nur 1 €, jede weitere Stunde 2 €. So kannst du auch spontane Wege günstig erledigen, ohne dich an starre Fahrpläne zu binden.
| Tarifart | Preis | Besonderheit |
|---|---|---|
| Basistarif | Erste 30 Minuten kostenlos | Danach 1 € pro halbe Stunde |
| Monatstarif | 10 € pro Monat | Unbegrenzte Fahrten mit Vorteilstarif |
| Jahresgebühr | 39 € pro Jahr | 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos |
Welche Vorteile haben Studierende der Universität Innsbruck?
Für Studierende der Universität Innsbruck und der ÖH Innsbruck lohnt sich das Stadtrad Innsbruck besonders. Durch eine Kooperation zwischen der Universität Innsbruck, der ÖH Innsbruck, dem VVT Regiorad und den IVB erhalten Studierende einen Vorteilstarif, der das Pendeln zur Uni nahezu kostenlos macht.
So können alle eingeschriebenen Studierenden die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos nutzen – perfekt, um schnell von der Vorlesung zur Bibliothek oder zum Bahnhof zu fahren. Mit dem Klimaticket oder einer bestehenden VVT-Karte wird die Nutzung noch günstiger.
Wo befinden sich die Standorte des Stadtrad Innsbruck?
Aktuell gibt es rund 50 Standorte in der ganzen Stadt. Die Fahrräder stehen an wichtigen Punkten wie dem Sillpark, der Universität Innsbruck, großen Bushaltestellen, Bahnhöfen und zentralen Plätzen.
Jeder Standort ist in der App verzeichnet, sodass du jederzeit das nächste freie Rad findest. Durch die enge Vernetzung mit dem VVT Regiorad kannst du dein Rad auch über die Stadtgrenzen hinaus ausgeliehen und wieder abgegeben. So wird das Stadtrad zum Teil eines überregionalen Mobilitätsnetzes in Tirol.
Wie funktioniert die Rückgabe eines Stadtrads?
Die Rückgabe ist genauso einfach wie die Ausleihe: Du stellst das Rad an einer offiziellen Station ab und beendest die Ausleihe zu beenden direkt per App. Die Fahrtkosten werden automatisch berechnet, und dein Kundenkonto zeigt dir den Überblick über alle abgeschlossenen Fahrten.
Wer das Rad außerhalb eines Standortes abstellt, muss unter Umständen eine kleine Zusatzgebühr bezahlen – deshalb lohnt es sich, die nächste Station über die App zu prüfen.
Wie flexibel und nachhaltig ist das Stadtrad Innsbruck wirklich?
Das Stadtrad Innsbruck steht für flexibel und nachhaltig mobil sein. Es reduziert Verkehr, Lärm und Abgase – und passt perfekt zum Umweltbewusstsein der Stadt Innsbruck.
Mit mehr als 300 Rädern, darunter auch einige E-Lastenräder, und einer stabilen Verbindung zu Bus und Bahn, ist das System ein Paradebeispiel für moderne Stadtmobilität. Wer regelmäßig fährt, spart nicht nur Geld, sondern auch CO₂.
Unterschied zwischen Stadtrad Innsbruck und VVT Regiorad

Das Stadtrad Innsbruck ist Teil des VVT Regiorad Tirol, das in ganz Tirol vernetzte Mobilität bietet. Während das Stadtrad vor allem für kurze Wege im Stadtgebiet gedacht ist, ermöglicht das VVT Regiorad Fahrten zwischen verschiedenen Tiroler Gemeinden.
Die Registrierung und Nutzung erfolgen über dieselbe Nextbike-App, und auch die Tarife sind ähnlich gestaltet. Wer also in Innsbruck wohnt, kann problemlos auf den überregionalen Service zugreifen und das VVT Regiorad genauso einfach nutzen.
Wie funktioniert die Kooperation zwischen IVB, VVT und der Universität Innsbruck?
Das Stadtrad Innsbruck ist ein gelungenes Beispiel für städtische Kooperation. Die IVB, der VVT, Nextbike, die Universität Innsbruck und die ÖH Innsbruck arbeiten gemeinsam daran, ein umweltfreundliches Verkehrssystem aufzubauen.
Dank dieser Kooperation profitieren Studierende, Pendlerinnen und Tirols Sommertouristen von günstigen Preisen, einfacher Bedienung und einer optimalen Infrastruktur. Ziel ist es, nachhaltige Mobilität langfristig in den Alltag der Stadt zu integrieren.
Welche Rolle spielt das Klimaticket beim Stadtrad Innsbruck?
Inhaberinnen des Klimatickets Tirol oder des VVT Klimatickets genießen zusätzliche Vorteile bei der Nutzung. Die ersten 30 Minuten pro Ausleihe sind automatisch kostenlos, und jede weitere halbe Stunde kostet nur 1 €.
Wer regelmäßig Bus, Bahn und Fahrrad kombiniert, fährt so besonders günstig und klimafreundlich. Die Nutzung von Stadtrad Innsbruck wird damit zur besten Ergänzung des öffentlichen Verkehrsnetzes.
Warum lohnt sich das Stadtrad Innsbruck besonders für Einheimische und Studierende?
Weil es günstig, flexibel und einfach ist. Wer in Innsbruck lebt oder studiert, kann das Stadtrad Innsbruck zum Vorteilstarif nutzen – und spart sich nicht nur Geld, sondern auch den Stress mit Staus, Parkplätzen oder Tickets.
Die Kombination aus 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos, digitaler App, klaren Tarifen und nachhaltigem Konzept macht das Stadtrad Innsbruck zum Vorzeigeprojekt in Tirol. Und wer einmal aufgestiegen ist, möchte meist gar nicht mehr absteigen.
Fazit: Stadtrad Innsbruck – ein Stück Zukunft auf zwei Rädern
Das Stadtrad Innsbruck ist mehr als ein Verkehrsmittel. Es ist ein Statement für moderne Mobilität, Nachhaltigkeit und Lebensqualität. Mit einfacher Bedienung, transparenten Tarifen und einem breiten Netz an Standorten bietet es den Menschen in Innsbruck und Tirol eine echte Alternative zum Auto.
Dank der Kooperation zwischen IVB, VVT, Universität Innsbruck und ÖH Innsbruck ist es für viele Nutzerinnen sogar kostenlos oder stark vergünstigt. Damit zeigt die Stadt: Klimaschutz beginnt im Alltag – und manchmal auf zwei Rädern.
FAQs: „Stadtrad Innsbruck“
Wo kann ich mein Stadtrad in Innsbruck abstellen?
Du kannst dein Stadtrad an jedem offiziellen Standort oder einer Nextbike-Station innerhalb von Innsbruck abgeben. Über die App siehst du, wo sich die nächstgelegene Station befindet.
| Beispielstandorte | Beschreibung |
|---|---|
| Universität Innsbruck | Direkt am Campus |
| Sillpark | Zentrale Station beim Einkaufszentrum |
| Hauptbahnhof | Ideal für Pendlerinnen |
| Klinikgelände | Für Studierende und Mitarbeiterinnen |
Wer das Rad außerhalb einer Station abstellt, zahlt eine geringe Servicegebühr.
Wie funktioniert das Stadtrad Innsbruck?
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App downloaden (Nextbike oder IVB-App)
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Registrierung und Verifizierung durchführen
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Rad auswählen, QR-Code scannen und losfahren
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Nach der Fahrt: Rad an offizieller Station abstellen und Ausleihe beenden
Die ersten 30 Minuten pro Ausleihe sind kostenlos, danach gelten faire Tarife.
Wie viel kostet es, ein Nextbike zu pausieren?
Das Pausieren einer Fahrt ist möglich, solange du das Rad nicht zurückgibst. Während der Pause läuft der Tarif weiter. Du fährst also weiter im Basistarif, bis du die Ausleihe zu beenden wählst.
| Zeitraum | Preis |
|---|---|
| Erste 30 Minuten | Kostenlos |
| Erste weitere halbe Stunde kostet | 1 € |
| Jede weitere Stunde | 2 € |
Wann darf man Fahrräder in Innsbrucks Öffis mitnehmen?
Mit dem Klimaticket Tirol oder einem gültigen VVT-Ticket darfst du dein Fahrrad außerhalb der Stoßzeiten kostenlos mitnehmen.
Zeiten für Fahrradmitnahme:
- Montag bis Freitag: vor 6:00 Uhr, zwischen 9:00–15:00 Uhr und nach 18:30 Uhr
- Samstag, Sonntag und Feiertag: ganztägig erlaubt
Tipp: Das Stadtrad Innsbruck ist oft die bequemere Alternative – einfach ausgeliehen, gefahren und wieder abgestellt.


