Wie oft Bettwäsche wechseln? Bettwäsche sieht oft sauber aus, doch genau hier täuscht der Eindruck. Jede Nacht verliert der Körper Hautschuppen, Feuchtigkeit und Schweiß, die sich im Gewebe sammeln. Viele fragen sich deshalb, wie oft Bettwäsche wechseln wirklich nötig ist und ob es feste Regeln gibt.
In diesem Artikel erfährst du verständlich und praxisnah, wie oft Bettwäsche gewechselt werden sollte, warum Hygiene dabei eine große Rolle spielt, wie man Bettwäsche richtig wäscht und was sich bei Krankheit, Allergien oder starkem Schwitzen ändert.
Warum ist es wichtig, Bettwäsche regelmäßig zu wechseln?
Bettwäsche kommt jede Nacht in direkten Kontakt mit Haut, Haaren und Atemluft. Beim Schlafen schwitzen Menschen im Durchschnitt mehrere hundert Milliliter Feuchtigkeit, die sich im Bettlaken, im Bezug und im Kopfkissen ablagert. Gleichzeitig sammeln sich Hautschuppen, die eine ideale Nahrungsquelle für Milben und Bakterien darstellen.
Wer die Bettwäsche nicht regelmäßig wechselt, schafft ein feuchtwarmes Milieu, in dem sich Keime vermehren können. Aus hygienischen Gründen ist es daher ratsam, die Bettwäsche regelmäßig zu wechseln und zu waschen, auch wenn sie optisch noch sauber wirkt.
Wie oft sollte man Bettwäsche wechseln – die Faustregel
Die häufigste Frage lautet, wie oft sollte man Bettwäsche wechseln. Die Faustregel lautet: mindestens einmal pro Woche. Bei normaler Nutzung gilt es als hygienisch, die Bettwäsche alle sieben Tage zu wechseln und bei 60 Grad zu waschen.
Diese Regel gilt für die meisten Menschen mit normalen Schlafgewohnheiten. Wer seltener wechselt, riskiert, dass sich Milben und Bakterien ungehindert vermehren. Bettwäsche regelmäßig zu wechseln sorgt nicht nur für Hygiene, sondern auch für ein frischeres Schlafgefühl.
Wie oft Bettwäsche wechseln bei starkem Schwitzen?

Menschen, die nachts stark schwitzen, sollten die Bettwäsche öfter wechseln. Schweiß dringt tief ins Gewebe ein und bietet einen idealen Nährboden für Keime. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Bettwäsche alle drei bis vier Tage zu wechseln.
Auch das Kopfkissen und die Bettdecke sind betroffen, da sie viel Feuchtigkeit aufnehmen. Wer stark schwitzt, sollte darauf achten, die Bettwäsche häufiger zu wechseln und regelmäßig zu waschen, um Gerüche und Bakterien zu vermeiden.
Bettwäsche wechseln bei Krankheit – was gilt dann?
Ist man krank, stellt sich die Frage, was passiert, wenn man krank ist und die Bettwäsche wechselt. Während einer Erkältung, Grippe oder bei Fieber sollte die Bettwäsche besonders häufig gewechselt werden. Krankheitserreger können sich im Bettzeug ansammeln und eine erneute Ansteckung begünstigen, jeder Kinderarzt wird dies bestätigen.
Empfohlen wird, die Bettwäsche spätestens alle zwei bis drei Tage zu wechseln und bei mindestens 60 Grad zu waschen. Nach dem Auskurieren der Krankheit sollte man die Bettwäsche ebenfalls frisch beziehen, um Keime zuverlässig abzutöten.
Wie oft sollte man den Bettbezug wechseln?
Der Bettbezug ist besonders stark belastet, da er direkten Hautkontakt hat. Viele fragen sich daher, wie oft sollte man den Bettbezug wechseln. Die Antwort entspricht der allgemeinen Regel: mindestens einmal pro Woche.
Bei empfindlicher Haut, Allergien oder Akne ist es sinnvoll, den Bezug sogar häufiger zu wechseln. Gerade der Kissenbezug sammelt viele Hautschuppen, Talg und Bakterien und sollte bei Bedarf alle zwei bis drei Tage gewechselt werden, meint Cleopatra Marinescu.
Bettwäsche waschen – welche Temperatur ist hygienisch?
Bettwäsche waschen ist nur dann hygienisch, wenn die richtige Waschtemperatur gewählt wird. Die empfohlene Waschtemperatur liegt bei 60 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur werden Milben, Bakterien und viele Keime zuverlässig abgetötet.
Für Allergiker ist 60 Grad besonders wichtig, da Milben und deren Rückstände bei niedrigeren Temperaturen oft nicht vollständig entfernt werden. Bettwäsche bei 60 Grad zu waschen, gilt daher als Standard für hygienische Sauberkeit.
Welche Rolle spielen Kissen, Bettdecke und Matratze?
Nicht nur die Bettwäsche selbst, sondern auch Kissen, Bettdecke und Matratze spielen eine Rolle für die Hygiene. Das Kopfkissen nimmt besonders viele Hautschuppen und Feuchtigkeit auf. Es sollte regelmäßig gelüftet und ebenfalls gewaschen werden, sofern es waschbar ist.
Die Matratze sollte regelmäßig gelüftet und abgesaugt werden. Ein Matratzenschoner kann helfen, die Bettwäsche und Matratze sauber zu halten und die Lebensdauer zu verlängern.
Bettwäsche wechseln bei Allergien und Asthma
Für Allergiker ist es besonders wichtig, die Bettwäsche regelmäßig zu wechseln. Milben und deren Ausscheidungen können Asthma und eine Allergie auslösen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, die Bettwäsche mindestens einmal pro Woche, besser noch häufiger zu wechseln.
Zusätzlich sollte die Bettwäsche bei 60 Grad gewaschen und möglichst im Trockner getrocknet werden, da hohe Temperaturen Milben zuverlässig abtöten.
Bettwäsche richtig waschen – praktische Tipps
Bettwäsche richtig zu waschen bedeutet mehr als nur die Waschmaschine zu starten. Reißverschlüsse oder Knöpfe sollten geschlossen werden, damit das Gewebe geschont wird. Farbige Bettwäsche sollte mit Colorwaschmittel, weiße Bettwäsche mit Vollwaschmittel gewaschen werden.
Weichspüler ist nicht zwingend nötig und kann bei empfindlicher Haut sogar problematisch sein. Wichtig ist, die Bettwäsche vollständig trocknen zu lassen, entweder im Trockner oder an der frischen Luft.
Wie oft Bettwäsche wechseln, für ein besseres Schlafgefühl?
Frisch bezogene Bettwäsche sorgt nicht nur für Hygiene, sondern auch für besseren Schlaf. Viele Menschen schlafen ruhiger und fühlen sich wohler, wenn die Bettwäsche sauber und frisch riecht.
Wer mehrere Sets Bettwäsche besitzt, kann leichter regelmäßig wechseln und sorgt langfristig für ein sauberes und angenehmes Schlafklima.
Fazit – Wie oft Bettwäsche wechseln?
Die Antwort auf die Frage, wie oft Bettwäsche wechseln ist klar: mindestens einmal pro Woche. Bei Krankheit, Allergien oder starkem Schwitzen sollte die Bettwäsche häufiger gewechselt werden.
Regelmäßiges Waschen bei 60 Grad sorgt dafür, dass Milben, Bakterien und Keime zuverlässig entfernt werden. Saubere Bettwäsche ist ein wichtiger Bestandteil von Hygiene und gesundem Schlaf.
FAQs: „Wie oft Bettwäsche wechseln“
Wie oft sollte man Bettwäsche waschen?
In der Regel sollte man Bettwäsche einmal pro Woche waschen. Bei Krankheit, Allergien oder starkem Schwitzen empfiehlt sich ein kürzeres Waschintervall von drei bis vier Tagen.
Wie oft sollte man den Bettbezug wechseln?
Der Bettbezug sollte mindestens einmal pro Woche gewechselt werden. Kissenbezüge können bei Bedarf öfter gewechselt werden, da sie besonders viele Bakterien aufnehmen.
Wie oft sollte man Bettwäsche wechseln?
Die Faustregel lautet: einmal pro Woche. Wer krank ist, Allergien hat oder stark schwitzt, sollte die Bettwäsche häufiger wechseln, um hygienisch sauber zu bleiben.
Was passiert, wenn man krank ist und die Bettwäsche wechselt?
| Situation | Empfehlung | Grund |
|---|---|---|
| Erkältung oder Grippe | Alle 2–3 Tage wechseln | Keime reduzieren |
| Fieber | Häufig wechseln | Starkes Schwitzen |
| Nach Genesung | Komplett frisch beziehen | Neuinfektion vermeiden |


